Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Proteinforschungszentrum „Charles Tanford“ an der Uni Halle

Zu Ehren Charles Tanfords

Zu Ehren Charles Tanfords

Zu Ehren Charles Tanfords

Scientific opening symposium

Charles Tanford Protein Center (CTP)

First announcement – Save the date
CTP First announcement w logos finale.pdf (3,7 MB)  vom 15.03.2018

Abteilung Pflanzenbiochemie (Prof. Baginsky)

Abteilung Pflanzenbiochemie

Die Forschungsarbeiten der Abteilung Pflanzenbiochemie haben das Ziel, die Differenzierung und Entwicklung pflanzlicher Zellorganellen systembiologisch zu verstehen und bisher unbekannte Zusammenhänge in den in vivo operierenden biochemischen Netzwerken aufzudecken. Der Ansatz den wir dafür gewählt haben kann am treffendsten als Kombination aus funktioneller Proteomik und Systembiologie bezeichnet werden: Die Proteomik hat zum Ziel, die Mengen und Modifikationen von allen Proteinen einer Zelle oder eines Organells systematisch zu erfassen, die Systembiologie bietet den analytischen Rahmen diese Information mit Hilfe von Computer-generierten Modellen auszuwerten.

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Sektionsleiterin: Prof. Dr. Mechthild Hatzfeld    

Sektion Pathobiochemie

Verbindungen zwischen dem Zytoskelett und interzellulären Kontaktstellen beeinflussen fundamental die Zellform und –mobilität. Es wird stetig offensichtlicher, dass die Komponenten des Adhäsionapparates zusätzlich zur ihren strukturellen Funktionen auch Funktionen in Signalwegen übernehmen. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Proteine mit einer solchen dualen Funktion die Fähigkeit vermitteln könnten, Änderungen der Morphologie und Genexpression während der Gewebe- und Organentwicklung zu integrieren. Unser Forschungsschwerpunkt liegt auf der molekularen Analyse der Signalwege, die über Zellkontakt-assoziierte Proteine abläuft. In den letzten Jahren haben wir die p120ctn-Familie von Armadillo-verwandten Proteinen definiert, die neben dem prototypischen Protein p120ctn auch p0071, δ-catenin/NPRAP, ARVCF und die entfernter verwandten Proteine Plakophilin 1-3 umfasst....

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Head: Jun.-Prof. Dr. Tony Gutschner

Junior Research Group “RNA biology and pathogenesis” (Head: Jun.-Prof. Dr. Tony Gutschner)

The research projects in our lab aim to unravel the molecular function and regulatory principles applied by non-coding RNAs (ncRNAs) and RNA-binding proteins (RBPs) in cancer cells. We develop novel genome engineering and gene targeting strategies, which we combine with classical cell biology and biochemical approaches to dissect molecular pathways and interaction networks of these important regulators in the context of tumor biology.

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09.03.2018 von Christopher Hamich in Varia    

Erste Schulklasse besucht das Proteinzentrum

In das Proteinzentrum „Charles Tanford“ zieht nach und nach Leben ein: Im November wurde es fertiggestellt,mittlerweile sind auch die ersten Forschergruppen in das Gebäude gezogen. Am vergangenen Mittwoch warmit der 7. Klasse der Saaleschule sogar die erste Besuchergruppe zu Gast in dem neuen Zentrum.Tumorbiologe Prof. Dr. Stephan Feller führte die Schülerinnen und Schüler durch die neuen Räume undinformierte anschließend über die Gefahren des Rauchens.

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Das Institut für Molekulare Medizin, Sektion Molekulare Zellbiologie ist ein Forschungsinstitut und beschäftigt sich mit Zellbiologischen Forschungsthemen.

Institut für Molekulare Medizin, Sektion Molekulare Zellbiologie

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich mit der Untersuchung regulatorischer Mechanismen, welche das zytoplasmatische Schicksal von mRNAs regulieren und wie diese posttranskriptionelle Kontrolle der Genexpression zelluläre Funktionen und Pathogenese (Tumorprogression) moduliert.

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The Core Facilty Imaging

Die Core Facility Imaging (CFI) der Martin-Luther-Universität

Die Core Facility Imaging (CFI) der Martin-Luther-Universität bietet ein breites Spektrum an Bildaufnahmetechnologien für die quantitative Auswertung diverser Proben im LifeScience-Bereich an. Für akademische und nicht-akademische Nutzer eröffnen wir den Zugang zu hochauflösender und liveCell Mikroskopie, Infrarot-Scanning, FACS-Analysen (unter S2-Bedinungen) sowie die Nutzung von quantitativen PCR-Technologien. Die CFI wurde durch Fördermittel des BMBF eingerichtet.

Die Core Facilty Imaging ist eine eingetragene Forschungsinfrastruktur der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und ist unter dem Informationsportal RIsources zugänglich, sowie Teil des German BioImaging Netzwerks.

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Institute of Molecular Medicine, Martin Luther University - Medical Faculty, CTP - 1st floor

NWG Köhn

Nora Hase, Marcel Köhn, Peter Zorn

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Zu Ehren Charles Tanfords

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist seit 28. August 2017 um ein neues Forschungszentrum reicher: Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat das "Proteinzentrum Charles Tanford" an die MLU übergeben.

Als zukünftiger Nutzer des Proteinzentrums war der designierte Sprecher Prof. Dr. Milton T. Stubbs besonders froh über die Fertigstellung des Gebäudes: „Wir haben hier dank dem Bund und dem Land eine großartige Möglichkeit für Synergien zwischen den unterschiedlichen Forschergruppen.“ Da das Zentrum nach dem Proteinforscher Charles Tanford benannt ist, richtete Prof. Stubbs außerdem bewegende Worte von dessen Familie an die Gäste.

Der jüdischen Wissenschaftler Charles Tanford (1921-2009) war ein Pionier der Proteinforschung. Er wurde unter dem Namen Karl Tannenbaum in Halle geboren. Seine Familie emigrierte 1929 nach England und änderte dort ihren Familiennamen. Charles Tanford erhielt seine akademische Ausbildung in den USA und verbrachte dort sein gesamtes wissenschaftliches Leben. Er führte insbesondere grundlegende Arbeiten zur Stabilität der Proteinstruktur durch.

Schlüsselübergabe und Rundgang

Dann war der große Augenblick gekommen und Johanna Wanka überreichte gemeinsam mit dem Rektor und dem Finanzminister einen symbolischen Schlüssel an Prof. Stubbs. „Wo passt er denn hinein? In meine Tasche bekomme ich den aber nicht“, scherzte der Forscher. Im Anschluss durften die Gäste einen Blick hinter die Kulissen des Neubaus werfen.

Insgesamt 5.400 Quadratmeter Nutzfläche stehen den 255 Beschäftigte dann zur Verfügung. Ab Sommer 2018 ziehen zwölf Arbeitsgruppen hier ein. Die Forscherinnen und Forscher aus den Naturwissenschaftlichen Fakultäten I und II sowie der Medizinischen Fakultät untersuchen zukünftig Fragen der Proteinbiochemie. Um ihnen ein möglichst komfortables Arbeiten zu gewährleisten, wurde das Gebäude mit innovativer Technik ausgestattet. „Wir haben zum Beispiel drei Wärmepumpen, die Abwärme vom IT-Servicezentrum liefern und 300 Kilowatt Leistung bringen“, sagte Frank Sauerländer, Projektleiter für das Proteinzentrum seitens der Universität.

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